Die Offene Handelsgesellschaft | Rechtsanwalt Gerrit Naber | Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht

Die OHG

Die Offene Handelsgesellschaft ist mit der Zeit aus der Mode gekommen. Eigentlich ist sie eine sympathische Gesellschaftsform – irgendwie ehrlich und bodenständig. Ein paar Freunde gründen ein kaufmännisches Unternehmen und glauben an den Erfolg und ihren Zusammenhalt. In juristischer Terminologie nennt man das unbeschränkte persönliche Haftung der Gesellschafter und Einzelvertretungsbefugnis jedes Gesellschafters.

Zum Ausgleich dieser Risikobereitschaft können die OHG-Gesellschafter ihr Innenverhältnis, also die Regeln ihrer Zusammenarbeit, sehr frei durch ihren Gesellschaftsvertrag gestalten – und sie können die Zusammenarbeit auch schnell beenden. Eine OHG ist schnell und günstig gegründet, sie verlangt eine gewisse Risikobereitschaft und sie ist schnell wieder beendet.

Gerade bei Unternehmen, die kein großes Startkapital brauchen, ist die OHG im Anfangsstadium durchaus eine erwägenswerte Gesellschaftsform. Wenn das Unternehmen wächst und gedeiht kann man immernoch in eine Gesellschaftsform wechseln, die die persönliche Haftung begrenzt und die Beschaffung von Fremdkapital erleichtert.

Gerrit Naber · Rechtsanwalt – Fachanwalt für Arbeitsrecht
Ursulinenstr. 19 · 53879 Euskirchen
Telefon: (0 22 51) 5 06 25 33 · Fax: (0 22 51) 5 06 25 34
E-Mail: kontakt@ra-naber.de · Internet: www.ra-naber.de